Großübung für den BRK-Nachwuchs in Stammham
Ein schwerer Verkehrsunfall und ein Großbrand mit vielen Verletzten- das waren die Szenarien für eine Großübung mit 90 Beteiligten, die der BRK-Kreisverband für den Rettungsnachwuchs organisierte. Der Tag diente der Ausbildung für zukünftige Rettungsassistenten, damit sie später auch ein größeres Schadensereignis bewältigen können, so der Organisatorische Einsatzleiter Thomas Laumann.Die Praktikanten hatten eine einmalige Möglichkeit ein so großes Ereignis mit vielen Patienten durchzuspielen. Alle Mitwirkenden waren sehr angetan von der sehr groß angelegten Übung.
Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit 20 Verletzten auf der Marktler Straße. Die Feuerwehr Stammham und das BRK ist mit rund 20 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Von der SEG wird ein Zelt zur Versorgung der Patienten aufgebaut, die Feuerwehr muss vier Verletzte aus einem Pkw befreien.
Nach diesem Szenario werden die Rettungskräfte zu einer Rauchentwicklung im heimischen Schulhaus alarmiert. Insgesamt sind in Windeseile 90 Retter vor Ort, davon 18 Feuerwehrleute. Am Unfallort entwickelt sich die Lage dramatisch. Es brennt. 15 Verletzte müssen versorgt werden. Im Haus ist kaum noch etwas zu sehen. Mit schwerem Atemschutzgerät und Tragen in den Händen kämpft sich die Feuerwehr zu den Verletzten vor.
Zwei spannende Szenarien, an dem als Beobachter auch Kreisbrandrat Werner Huber und vom Landratsamt Altötting der Sachgebietsleiter für Brand- uns Katastrophenschutz Ignaz Brandmüller, teilnahmen. Herr Huber und Herr Brandmüller waren ebenfalls von Bewältigung der Aufgaben und der Zusammenarbeit Feuerwehr – Rettungsdienst begeistert. |